‹Lenau – Ein Traum von Freiheit›
Genre: Kammeroper
Autor(en): Susanne Lindlar, Libretto / Martin Genahl, Musik
Entstanden im Auftrag der Internationalen Lenaugesellschaft
Jahr: 2006
Aufführungsort(e): Festwochen Gmunden, Wien (Jugendstiltheater, Komödie am Kai), Stockerau, Bruck a. d. Leitha, Langenzersdorf
Produktionsteam: Susanne Lindlar (Inszenierung), Martin Genahl (Musikalische Leitung), Martina Tscherni (Ausstattung), Tanja Ghetta (Assistenz), Andreas Brencic (Korrepetition), Alexander Mühlhoff (Produktionsleitung), Patrick Guinand (Künstlerische Beratung)
Darsteller: Martin Zoglmann – Nikolaus Lenau/Faust, Gebhard Heegmann – Anton Xaver Schurz/Goethe/Mephistopheles, Victoria Rona – Sophie Löwenthal/Therese Niembsch/Prinzessin
Musiker: Wolfgang Golds / Martin Rotter – Flöte, Peter Schubert – Klarinette, Michael Schmidinger – Pauken/Schlagwerk, Gernot Palensky – Gitarre, Andreas Brencic – Klavier, Philipp Preimesberger – Violoncello
Fotogalerie: 1 [Martin Zoglmann, Victoria Rona] | 2 [Martin Zoglmann, Gebhard Heegmann] | 3 [Martin Zoglmann, Victoria Rona, Gebhard Heegmann] | 4 [Martin Zoglmann] | 5 [Victoria Rona] | 6 [Gebhard Heegmann]

Synopsis: Die Kammeroper verknüpft Texte über Lenau mit dessen Gedichten zu einer Einheit aus „Original und Kommentar“ und spannt einen weitläufigen Bogen von Lenaus Anfängen in Ungarn und Stockerau über wichtige Stationen in seinem Leben wie Wien, Budapest, Aufenthalte im Salzkammergut, Stuttgart und den USA - wohin Lenau eine mit großen Erwartungen verbundene, letztlich aber doch enttäuschende Reise unternommen hatte - , der Einblick in die düstere, teils schwermütige Gedankenwelt des österreichischen Vormärzdichters gibt.
Breiten Raum nimmt die unglückliche Liebe Lenaus zu Sophie Löwenthal ein, die durch ihre Unmöglichkeit einen großen Beitrag zu Lenaus immer stärker werdender Schwermut und seinem tragischen Ende in einer Nervenheilanstalt leistete.
Nach dem Fall in die geistige Umnachtung reflektiert Lenau über sein Leben. Unfähig, Traum und Wirklichkeit zu unterscheiden, glaubt er, mit Erscheinungen wie Goethe, Sophie oder Figuren aus seinen Werken zu philosophieren.
Lenau, zeitlebens ein Getriebener, beengt durch das Metternichsche System, wird als rastloser, ewig nach Freiheit und Harmonie suchender, im Leben und der Liebe gezeigt.

